Begegnung schafft Wachstum

Ganz unabhängig von konkreten Methoden oder Übungen, gestalten Gina, Miriam, Stefan und ich unsere redesign YOU Workshops und Seminare basierend auf Prinzipien, die uns im Laufe der Zeit wichtig geworden sind. Eines dieser Prinzipien lautet “Begegnung schafft Wachstum”.

Wir begegnen uns und unseren Teilnehmenden auf Augenhöhe, arbeiten im Team, hören uns zu, sind füreinander da und tauschen uns aus. Und erleben dabei die anderen und oft auch uns selbst auf ganz neue Weise.

Viel treffender könnte ich den Workshop, den ich an der PHS Ludwigshafen mit einer dortigen Abschlussklasse durchgeführt habe nicht beschreiben. Denn bei aller Zeit für (Selbst-) Reflektion und Raum für kreatives Ideenspinnen rund um berufliche Zukunft und Lebensplanung stand „das sich begegnen“ und der persönliche und offene Austausch der Schülerinnen und Schüler untereinander im Mittelpunkt. Vor allem, weil es genau dafür im (virtuellen) Schul-Alltag der letzten Monaten wohl viel zu wenig Raum gab.

Hier gibt es einen schönen Bericht über den Workshop, sowie ein paar Stimmen der Teilnehmenden:

Gabriel: „Also es war eine echt abwechslungsreiche und umfangreiche Erfahrung die, so meine ich, uns alle ein wenig hat nachdenken lassen und einen neuen Einblick auf die Gedanken unserer Klassenkameraden gewährt hat. Ich freue mich schon sehr auf nächsten Dienstag.

Slavica: „Hat wirklich Spaß gemacht.“

Ibrahim: „Man hat in der Zeit mehr über sich selbst erfahren können. Die Informationen/Eigenschaften/Stärken über uns selbst waren vielleicht nicht neu oder etwas was wir nicht wussten. Aber dass man mit verschiedenen Übungen diese Eigenschaften/Stärken schriftlich vor sich stehen hatte, war schon interessant. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, an diesem Workshop teilzunehmen.

Jasmin: „Ich finde es hat uns alle etwas mehr zusammengeschweißt. Der Workshop war horizonterweiternd und auf jeden Fall würde ich ihn auch weiterempfehlen an andere Klassen. Durch den strukturierten Aufbau der einzelnen Aufgabenbereiche, lernt man doch noch einiges über sich selbst, was man vielleicht noch nicht so direkt vor Augen hatte. War sehr gut und es hat Spaß gemacht.“

Adile: „Ich fand‘s wunderschön! Ich hatte mich allgemein mit der Klasse schon gut verstanden aber der Workshop hat es noch besser gemacht. Eine größere Gemeinschaft entstand, man lernte von vielen Dingen…“

Mir hat der Workshop wirklich Spass gemacht und ich freue mich auf eine Fortsetzung im nächsten Schuljahr.

Für unsere Online Workshop-Serie im Juli gibt es noch ein paar letzte Plätze für neugierige Schülerinnen und Schüler. Alles Infos und Anmeldung unter redesign-you.de.

30 Minuten Life Design

Zusammen mit Gina Schöler biete ich mit redesign YOU (redesign-you.de) schon seit über fünf Jahren Workshops und Seminare rund um Lebensgestaltung und Persönlichkeitsentwicklung an. Design Thinking gibt uns dabei den methodischen Rahmen vor, den wir zusammen mit den Teilnehmenden schon im Kindergarten, in Maler-Ateliers oder in einer Finca in südlichen Gefilden mit viel Leben gefüllt haben.

Und nun natürlich auch in virtuellen Workshop-Reihen beispielsweise für Schülerinnen und Schüler, bei denen wir an deren Fragen rund um Berufswahl und Lebensplanung arbeiten.

Es freut mich sehr, dass wir nun einige unserer Erfahrungen aus diesen Jahren in einem Buch zusammenfassen können, das passend zum heutigen „World Creativity and Innovation Day“ ab sofort bei allen Buchhändern vorbestellbar ist.

30-Minuten-Life-Design.de

Wieder was gelernt!

Schön, wenn mein Wissen, das ich zum Grossteil schon seit Jahren in meiner täglichen Arbeit mit Teams und Organisationen lebe und praktiziere, nun auch ganz „hoch-offiziell“ anerkannt ist 🙂

Design Thinking your Career

In jedem Abschied steckt ja auch ein Wiedersehen, und daher habe ich mich besonders darüber gefreut, Anfang Juli zum ersten Mal nach meinem Abschied bei der SAP wieder dortthin zurückzukehren – zumindest virtuell.

Auf Einladung von Kathrin Heyd und Isabelle Paul habe ich im Rahmen der SAP ACADEMY FOR ENGINEERING ein wenig über meinen Werdegang vom schüchteren Entwickler zum vielgereisten Coach und Facilitator erzählt und die wohl meist noch recht junge Kolleginnen und Kollegen dazu motiviert ihre Karriere ganz im Sinne eines Design Thinkers selbst in die Hand zu nehmen.

Ich habe mich sehr über viel positive Resonanz und eine lebhafte Diskussion nach meiner Vortrag gefreut.

Alles in allem ein wunderbares Wiedersehen und ich freue mich auf weitere Gelegenheiten dazu.

https://sapvideoa35699dc5.hana.ondemand.com/?entry_id=0_s36w2981

https://sapvideoa35699dc5.hana.ondemand.com/?entry_id=0_s36w2981

Kreativität auf Knopfdruck – aber wie?

Wir alle wünschen sie uns wohl in unserer Arbeit. Unsere Auftraggeber erwarten sie sowieso, ab und an verkaufen wir sie wohl auch ein bisschen (zu sehr?) und so irgendwie kriegen wir das dann ja auch immer hin in unseren Workshops und Projekten. Oder doch nicht?

Die „Kreativität auf Knopfdruck“ ist in der Tat so eine Sache, die uns in unsere Arbeit als Design Thinking Coach immer wieder neu herausfordert. Da genau diese Thema viel zu oft viel zu kurz kommt und „Kreativität“ allzu gerne mit der Frage nach der „richtigen Brainstorming-Methode“ beantwortet wird, habe ich mich in den letzten Monaten ganz tief in dieses Thema eingegraben und viel gelernt, was ich nun gerne weitergeben möchte.

Daher habe ich mich sehr gefreut, am letzten Montag einen ersten Online-Impuls zu diesem Thema durchzuführen. Neben etlichen neugierigen und sehr geschätzten Design-Thinkern hatte ich das große Vergnügen den Jazztrompeter, Bandleader, Kurator, Label-Gründer und Jazzclub-Besitzer Thomas Siffling begrüßen zu können und mit ihm über seine „Kreativität auf Knopfdruck“ sprechen zu können.

Für Thomas ist Kreativität vor allem das „Vergnügen etwas Neues zu erschaffen“, die für ihn aber „unter Zeitdruck überhaupt nicht denkbar ist“. Kreativität ist für ihn „immer spontan und darf keine Vorgaben haben und man sollte dabei den Mut haben, um die Ecke zu denken.“

Spannend zu hören, dass es für Thomas fürs kreativ sein auch viel gelerntes Handwerkzeug braucht – in seinem Fall beispielsweise unzählige Stunden des Übens auf der Trompete von Skalen, Harmonien, Rhythmen und Melodien: „Das ist mein Vokabular beim Spielen“, so Thomas, „das ich z.B. beim Improvisieren spontan und kreativ nutze, wiederverwende und zusammenbaue.“.

„Ich nehme meine Umgebung schon sehr intensiv war“, so Thomas weiter, „und verarbeite dann die vielen Eindrücke letztendlich auch in meiner Musik“.

Last but not least: „Umgib Dich mit den besten Leuten“ Thomas an uns „das motiviert und inspiriert für mehr Kreativität im Team“.

Das komplette Gespräch mit Thomas gibt es hier zum nachhören.

Ich bin schon sehr auf die nächsten Online-Impulse gespannt, und  würde mich freuen, wenn Du dann auch dabei sein wird. Alle zukünftigen Termine findest Du hier.