Exploring the Tellerrand

Der Faktor Mensch im Design Thinking

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Spätestens die Schlagworte digitale Transformation und Disruption haben Innovationsfähigkeit für Organisationen zum kritischen Erfolgsfaktor gemacht.

„Über den Tellerrand“ zu schauen und „out of the Box“ zu denken ist daher gefragt wie nie und auch ich zitiere oft und gerne im Rahmen meiner Design-Thinking-Formate diese “Weisheiten”.

Nicolas Burkhardt wollte es nicht dabei belassen, und hat sich im Frühjahr 2017 auf seinem Fahrrad unter dem Titel “Exploring the Tellerrand” zu einer Innovationsreis equer durch Deutschland gemacht.

Über Düsseldorf, Lingen , Norden, Bremerhaven, Hamburg, Husum, Flensburg, Kiel, Fehmarn, Wismar, Stralsund, Usedom, Prenzlau, Berlin, Eisenhüttenstadt, Görlitz, Chemnitz, Bärnau, Passau, Tegernsee, Lindau, Lörrach, Karlsruhe, Merzig, Aachen und wieder zurück bis Düsseldorf über mehrere 1000 Kilometer, bei Sonnenschein und jeder Menge “Wind und Wetter”.

Nicolas wollte dabei vor allem “über” aber auch “am” Tellerrand schauen, wen und was er dort an Gesprächspartnern, Arbeitsweisen, Methoden, Ideen und Inspiration rund um das Thema “Innovation” finden kann.

Da dabei auch Karlsruhe auf seiner Route lag, hatte ich das Vergnügen, mich mit ihm vor meiner Lieblings-Esspresso-Bar, dem espresso tostino am Alten Schlachthof in Karlsruhe, über meine Arbeit als Design Thinking Coach bei der SAP und im SAP AppHaus Heidelberg zu unterhalten.

Dabei ging es u.a. um die Entwicklung, die die SAP in den letzten Jahren hin zu einem wesentlich Nutzer-fokussierteren und innovativeren Unternehmen genommen hat, um die Frage, warum ich als Schwabe am Morgen so gerne mit “Moin, Moin” grüsse und vor allem um den “Faktor Mensch” im Design Thinking und welche Rolle ich als Design Thinking Coach dabei spiele, die beteiligten Menschen bestmöglich einzubinden, zu fördern aber auch zu fordern- oft eben ausserhalb deren Tellerrand.

Zusammen mit vielen anderen Reise-Geschichten entsteht daraus gerade eine längere Dokumentation, auf die ich wie am Ende des Interviews angedeutet, in der Tat schon sehr neugierg bin. Stay tuned! Und ein grosses Dankeschön an Nicolas für den Besuch und unser spannendes Gespräch.