Was ein Design Thinker vom Therapeuten lernen kann – und umgekehrt.

Im Rahmen eines Impulsvortrages bei der SAP mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen aus (Design-Thinking-) Coaching, Organisationsentwicklung und HR hatte ich das Vergnügen ein paar Gedanken zu teilen, die mich schon länger beschäftigen.

Was kann ein Design Thinker von einem (Gestalt-) Therapeuten lernen – und umgekehrt? Oder konkreter formuliert: was kann ich als Gestalttherapeut in die Arbeit als Design Thinker einbringen, und welche Ideen, Methoden und Ansätze, die ich im Design-Thinking kennengelent habe, kann ich andererweits in meinen Coaching-Alltag einfliessen lassen?

 

Die Prezi gibt eine kurze Einführung in die Gestalt (-arbeit) – weniger als therapeutische Methode sonder mehr als grundsätzliche Haltung und Einstellung zum Leben. Darauf  aufbauend dann ein paar Gedanken, was ich davon in meiner Arbeit als Design Thinker (als Coach aber auch als Teammitglied) „gebrauchen“ und anwenden kann.

Die anschliessende Diskussion über den Einsatz von therapeutischen Ansätzen im Berufsalltag, über Design Thinking als Change-Management-Methode, über die Theorie U und über den aktuellen „Stand“ der Design-Thinking-Einführung bei SAP war spannend und bereichern und ich freue mich schon auf das nächste impulsierende Treffen.

 

Ich würd ja wollen, wenn ich nur könnt.

 “Ich würde ja wollen, wenn ich nur könnt” – das war der Titel des Vortrages, den ich heute im Rahmen der SAP Coaching Community gehalten habe.Ich habe mich sehr über das rege Interesse und die lebhaften Diskussion danach gefreut und bin nun mehr denn je am überlegen, wie “Erlebte Gestalt” bei SAP aussehen kann.

 

Workshop beim IB Ettlingen

Was früher die Zivis waren sind heute die BuFDis. Und zusammen mit etlichen FSJ´lern waren es dann fast 30 junge und junggebliebene Menschen – Jungs und Mädels –  mit denen ich an den letzten zwei Tagen beim Internationalen Bund (IB) in Bruchsal unter dem Motto „Anerkennen was ist – eine Einführung in die Gestalttherapie“ arbeiten durfte.

Neben ein wenig Theorie und der natürlich immer wieder gern gestellten Frage, was Gestalttherapie mit Gestaltung zu tun hat, ging es vor allem ums Wahrnehmen von mir selbst und mir in der Gruppe. Spürübungen, eine Phantasiereise zu Andreas Bourani´s „Wunder“, Diaden und Triaden und natürlich auch der grosse Renner (vor allem am zweiten Tag): jede Menge Fragen, die wie Küsse schmecken können.

Mir haben die zwei Tage viel Spass gemacht und ich habe offene, interessierte, auch motivierte und nette junge Erwachsene erlebt, die alle in ihrem Tempo auf dem Weg zum Erwachsensein sind.

Gestaltet wurde dann natürlich auch noch, denn manchmal sagt ein Bilder eben doch mehr als 1000 Worte.

Ich würd ja wollen wenn ich nur könnt.

Nachdem ich in den vorherigen Artikeln einzelne Kapitel aus meiner Abschlussarbeit veröfflicht habe, gibt es nun als Abschluss die komplette Arbeit als PDF.

Ich würd ja wollen wenn ich nur könnt.

Über den Wunsch nach Veränderung und Wachstum und einen gestalttherapeutischen Weg dorthin.