{"id":1579,"date":"2014-07-10T09:02:46","date_gmt":"2014-07-10T08:02:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jochenguertler.de\/?p=1579"},"modified":"2014-07-10T09:02:46","modified_gmt":"2014-07-10T08:02:46","slug":"die-reise-des-design-helden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jochenguertler.de\/?p=1579","title":{"rendered":"Die Reise des Design-Helden"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-1586\" alt=\"Bildschirmfoto 2014-07-08 um 11.45.00\" src=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bildschirmfoto-2014-07-08-um-11.45.001.png\" width=\"800\" height=\"449\" srcset=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bildschirmfoto-2014-07-08-um-11.45.001.png 1000w, https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bildschirmfoto-2014-07-08-um-11.45.001-300x168.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Im Zuge des dritten <a title=\"Design Thinking f\u00fcr ScrumMaster\" href=\"http:\/\/www.dtcamp.de\/\"><strong>dtcamp<\/strong><\/a>, das am letzten Wochenende im <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/AppHausHD\" target=\"_blank\"><strong>SAP AppHaus<\/strong><\/a> in Heidelberg stattgefunden hat, hattte ich zusammen mit <strong>Nina Trobisch<\/strong> das Vergn\u00fcgen die Teilnehmenden\u00a0 auf ein kleines Experiment einzuladen.<\/p>\n<p>Nina und mich besch\u00e4ftigt ja schon seit <a href=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/?p=1549\" target=\"_blank\"><strong>einiger Zeit<\/strong><\/a> die Frage, ob und wie <strong><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heldenreise\" target=\"_blank\">Joseph Campell\u00b4s Monomythos<\/a><\/strong> und das davon abgeleitete <a href=\"http:\/\/www.innovation-heldenprinzip.de\/\" target=\"_blank\"><strong>Heldenprinzip<\/strong><\/a> mit Design Thinking kombiniert und erg\u00e4nzt werden kann. Daher wollten wir diese Veranstaltung nutzen, diese Frage einmal mit den Design Thinkern vor Ort zu diskutieren.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Einf\u00fchrung und Herleitung ins Heldenprinzip war jeder der Teilnehmenden aufgerufenn, sich einen Ver\u00e4nderungsprozess bzw. eine Situation bei dem Ver\u00e4nderung anstand ins Ged\u00e4chtnis zu rufen: sei es aus dem pers\u00f6nlichen Umfeld, einem organisatorischen bzw. beruflichen Umfeld, sei es ein Film oder eben auch ein Design-Thinking-Workshop oder -Projekt.<\/p>\n<p>Anhand des <strong>Heldenprinzip-Leporello<\/strong> wurden die Teilnehmenden\u00a0 durch die einzelnen Schritte gef\u00fchrt, wobei in jedem Schritt Zeit f\u00fcr eine eigene Reflektion bezogen auf den gew\u00e4hlten Ver\u00e4nderungsprozess war. So konnte die Teilnehmenden in die Welt des Heldenprinzips eintauchen und mit den eigenen Erfahrungen verbinden.<\/p>\n<p>Danach gab es Zeit um in Kleingruppen \u00fcber Gemeinsamkeiten, Unterschiede und besonders pr\u00e4gnante Schritte zu sprechen und sich auszutauschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-1610\" alt=\"Bildschirmfoto 2014-07-09 um 14.02.02\" src=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bildschirmfoto-2014-07-09-um-14.02.02.png\" width=\"700\" height=\"754\" srcset=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bildschirmfoto-2014-07-09-um-14.02.02.png 1000w, https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bildschirmfoto-2014-07-09-um-14.02.02-278x300.png 278w, https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bildschirmfoto-2014-07-09-um-14.02.02-950x1024.png 950w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/p>\n<p>Die abschliessende Reflektion in der Grossgruppe ergab spannende Diskussionen und Impulse, die wir sicherlich weiterverfolgen werden. Grunds\u00e4tzlich haben sich dabei u.a. die folgenden Schwerpunkte gezeigt, in denen das Heldenprinzip und Design Thinking sich erg\u00e4nzen k\u00f6nnten bzw. wie das Heldenprinzip den Design Thinker in seiner Arbeit unterst\u00fctzen kann:<\/p>\n<p><strong>Den Ruf kl\u00e4ren.<\/strong> Es gibt oft viele Gr\u00fcnde, warum der Eine oder die Andere beim Design Thinking mitmacht: Pers\u00f6nliche Motivation. Druck vom Chef. Neugierde. Langeweile. Konkrete inhaltliche Fragen. <em>Um dieser Vielfalt das darin schlummernde Konfliktpotential gleich zu Beginn der Reise zu nehmen, sollte der &#8222;Ruf&#8220; eines jeden einzelnen gekl\u00e4rt werden und eine gemeinsame Mission gefunden werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Den ganzen Menschen einbinden.<\/strong> Im Design Thinking sprechen wir bekanntermassen ja die linke und rechte Hirnh\u00e4lfte an.<em> Wie bekommen wir aber das Herz und Seele dazu? <\/em>Denn kein (Design-) Held kommt ohne aus und braucht auf seinen Abenteuern Herz und Verstand.<\/p>\n<p><strong>Die Angst der Menschen vor Ver\u00e4nderung.<\/strong> Oft sind Design-Thinking-Aktivit\u00e4ten Ausdruck f\u00fcr den Wunsch eines Unternehmen oder einer Organisation nach Ver\u00e4nderung hin zu mehr Innovation und Agilit\u00e4t. <em>Doch wie dabei dem einzelnen Mitarbeiter m\u00f6gliche \u00c4ngste nehmen und ihn einladen auf ein &#8222;Design-Abenteuer&#8220; im vielleicht allzu &#8222;unbekannten Land&#8220; der Innovation?<\/em><\/p>\n<p><strong>Der Design Thinking Coach als Mentor.<\/strong> Der Design Thinking Coach sollte Ratgeber und Unterst\u00fctzer sein &#8211; nicht Besserwisser oder abgehobener Experte. Und er wird auch dem Design-Thinking-Team nicht die Arbeit abnehmen, es aber bei allen anstehenden Pr\u00fcfungen mit Rat und Tat unterst\u00fctzen. <em>Welches Verst\u00e4ndnis von Coaching k\u00f6nnen wir ableiten und lernen von all den allseits bekannten Mentoren?<\/em><\/p>\n<p><strong>Nachhaltige Implementierung von Design Thinking.<\/strong> Was braucht es um Design Thinking nachhaltig in einer Firma oder Organisation zu implementieren? Wie k\u00f6nnen die konkreten Inhalte aber auch die pers\u00f6nliche Begeisterung und Motivation der Teilnehmende auch nach dem Ende konkreter Design-Thinking-Workshops oder \u2013Projekte nachhaltig \u00fcberleben? <em>Wie kann der Design-Held \u201eMeister zweier Welten\u201c werden?<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1633\" alt=\"Bildschirmfoto 2014-07-10 um 10.00.45\" src=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bildschirmfoto-2014-07-10-um-10.00.451.png\" width=\"1000\" height=\"559\" srcset=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bildschirmfoto-2014-07-10-um-10.00.451.png 1000w, https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Bildschirmfoto-2014-07-10-um-10.00.451-300x167.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p><strong>Mehr Fragen also als Antworten. Ich lasse mich \u00fcberraschen, wohin uns die Reise des Design-Helden noch f\u00fchren wird und welche Pr\u00fcfungen zu bestehen sind.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Zuge des dritten dtcamp, das am letzten Wochenende im SAP AppHaus in Heidelberg stattgefunden hat, hattte ich zusammen mit Nina Trobisch das Vergn\u00fcgen die Teilnehmenden\u00a0 auf ein kleines Experiment einzuladen. 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