{"id":1902,"date":"2014-11-26T16:58:32","date_gmt":"2014-11-26T15:58:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jochenguertler.de\/?p=1902"},"modified":"2015-01-05T13:52:10","modified_gmt":"2015-01-05T12:52:10","slug":"new-is-a-river-not-a-lake-ein-interview-mit-rene-kaufmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jochenguertler.de\/?p=1902","title":{"rendered":"&#8222;New is a River, not a Lake&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1906\" alt=\"Unknown\" src=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Unknown.jpeg\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Unknown.jpeg 600w, https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Unknown-300x200.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<address>Ren\u00e9 Kaufmann ist 1978 im badischen Bruchsal geboren und hat in Berlin und Heidelberg Ethnologie studiert. W\u00e4hrend andere eine beruflicheKarriere in einem einzigen Feld einschlagen, gibt sich der 36-J\u00e4hrige gleich drei Berufen und Berufungen hin: Er f\u00fchrt nicht nur eine Innovationsberatung, sondern ist gleichzeitig Limonadenhersteller und Bierbrauer.\u00a0<\/address>\n<address>W\u00e4hrend des Studiums f\u00fchrt ihn eine ethnologische Feldforschung zu samoanischen Migranten nach Los Angeles. 2005 startet er seine berufliche Karriere in der qualitativen Marktforschung, um internationale Unternehmen wie Roche, Telekom oder Philips zu beraten.<\/address>\n<address>Durch videoethnographische Projekte, die ihn direkt in Wohnzimmer, Badezimmer oder Arztpraxen f\u00fchren, erkl\u00e4rt er Marketing- und Innovationsverantwortlichen die allt\u00e4glichen Bed\u00fcrfnisse ihrer Konsumenten. Nach einer Zwischenstation bei der franz\u00f6sischen Social Media Intelligence-Agentur Linkfluence gr\u00fcndet er 2014 seine eigene Agentur coalisten.<\/address>\n<address>Sein Lebensmotto fasst Ren\u00e9 zusammen mit \u201eNew is a river, not a lake\u201c. Ren\u00e9 lebt mit seiner Frau und seinen 2 S\u00f6hnen in Heidelberg.<\/address>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Jochen: Toll, dass Du Dir Zeit nimmst f\u00fcr unser Interview. Ich kenne Dich als Ethnologe, <a href=\"http:\/\/www.coalisten.com\/\" target=\"_blank\">Design Thinker,<\/a> <a href=\"http:\/\/www.hopfenkind.de\/\" target=\"_blank\">Braumeister<\/a> und <a href=\"http:\/\/heldenpause.de\/\" target=\"_blank\">Limonadenerfinder<\/a>, das klingt nach einem sehr abwechslungsreichen (Berufs-) Alltag. Wie kam es dazu?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ren\u00e9: Eigentlich f\u00fchre ich in den verschiedenen Rollen nur F\u00e4higkeiten und Talente zusammen, die in meiner Pers\u00f6nlichkeit angelegt sind, bzw. die ich mir im Laufe der Zeit angeeignet habe. Das sind: Neugier und Empathie, Lust an Handwerk und der Wunsch danach, Eigenes zu schaffen statt nur zu konsumieren.<\/p>\n<p>Im Moment versuche ich, daraus einen Lebensentwurf f\u00fcr mich selbst zu machen. Er basiert auf 3 S\u00e4ulen: Leidenschaft, Experiment und Profit. Die Kurzphilosophie ist ungef\u00e4hr: \u201cMach Etwas mit Leidenschaft, weil Du davon \u00fcberzeugt bist. Etwas, bei dem Du Dich ausprobieren kannst. Und etwas, mit dem Du Geld verdienen kannst\u201d.<\/p>\n<p><strong>Jochen: <em><strong>B<\/strong>eim Thema \u201eEthnologie\u201c werde ich nat\u00fcrlich hellh\u00f6rig\u200a\u2014\u200ada stelle ich mir Feldforschung bei den letzten noch unerforschten St\u00e4mmen in Afrika oder im Dschungel vor. Aber ist das die Realit\u00e4t?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ren\u00e9: Das ist Realit\u00e4t, wenn man sich als Ethnologe f\u00fcr eine akademische Laufbahn entscheidet. Unerforschte St\u00e4mme gibt es zwar nicht mehr viele, aber es ist tats\u00e4chlich so, das Ethnologen immer noch nach Afrika, Asien oder Australien fahren, um vor Ort Kulturen zu erforschen, indem sie f\u00fcr eine l\u00e4ngere Zeit in und mit einer Kultur leben. Die Tendenz geht aber dazu, das westliche Ethnologen in der eigenen Kultur Feldforschung betreiben. Da geht es dann um Subkulturen, Migranten oder sogar den Wissenschafts-betrieb als \u201cStamm\u201d.<\/p>\n<p>Die zentrale Methode der ethnologischen Feldforschung ist aber noch die gleiche wie seit 100 Jahren: Teilnehmende Beobachtung. Das bedeutet, durch ein Wechselspiel von empathischem Eintauchen in eine Kultur und (halbwegs) objektiver Beobachtung, die Einstellungen, Bed\u00fcrfnisse oder den Alltag einer Gruppe von Menschen zu verstehen. Danach schreibt man das dann in einer sogenannten Monographie auf. Erst dann ist man ein echter Ethnologe. Echte Feldforschung plus Monographie sind sozusagen der Ritterschlag f\u00fcr einen Ethnologen.<\/p>\n<p><strong><em>Jochen: Wie kamst Du zu dem Thema?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ren\u00e9: Ich habe Ethnologie und Religionswissenschaften in Berlin und Heidelberg studiert. W\u00e4hrend der Zeit in Berlin waren mein Schwerpunkte die Rolle von Religion und Kultur in Migrationssettings. Als Feldforschungsprojekt fuhr ich 3 Monate nach Los Angeles, wo ich mit samoanischen Migranten lebte. Samoa ist eine Insel in der S\u00fcdsee und die samoanischen Migranten in Kalifornien ahmen Stammes- und Hierarchiestrukturen im Migrationskontext nach. Ich habe vorher Samoanisch gelernt und dort bei einem Pfarrer gewohnt, der praktisch der H\u00e4uptling ist. Durch die Feldforschung habe ich viel gelernt \u00fcber die Anwendung von ethnologischen Methoden aber auch was es heisst, sich inmitten einer doch sehr anderen Kultur zurechtzufinden.<\/p>\n<p>Als ich nach Heidelberg wechselte verschob sich mein Schwerpunkt auf das Thema Konsum und Popul\u00e4rkultur in der westlichen Welt. Ich begann, mit videoethnographischen Methoden, den Einfluss von Kultur auf Konsumpraktiken und -Motive zu erforschen.<\/p>\n<p>Abseits der akademischen Ethnologie haben ethnograpische Methoden der Beobachtung, Interviewf\u00fchrung, Empathieentwicklung, Interpretation und Ideenfindung Eingang in die Wirtschaft gefunden. Das nennt man dann Angewandte Ethnologie (Applied Anthropology) oder Business Anthropology. Viele Methoden und Aspekte beim Design Thinking sind im Grunde \u00fcbrigens tief ethnologisch. Meine Magisterarbeit hatte dann auch den Titel \u201cDie Ethnologie zu Markte tragen\u201d. Darin habe ich den Weg von ethnographischen Methoden seit den 30er und 40er Jahren in die Wirtschaft nachgezeichnet. Von dort war der Sprung in meinen ersten Job als qualitativer Marktforschung nicht mehr weit.<\/p>\n<p><strong><em>Jochen: Und wie kannst Du dieses Wissen f\u00fcr Deinen beruflichen Alltag nutzen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ren\u00e9: Als Ethnologe lernt vor allem drei Dinge: Beobachten, Hinterfragen und Analysieren. Beobachtung ist im beruflichen Alltag unabdingbar, um Menschen zu verstehen. Egal ob Kunden, Kollegen oder Konsumenten. Und ein guter Beobachter kann auch ein Thema holistisch in seinem Kontext erfassen.<\/p>\n<p>Hinterfragen ist leider nicht mehr selbstverst\u00e4ndlich und im Beruf sollte man viel \u00f6fter Fragen stellen wie: \u201cMachen wir das wirklich richtig? Macht das Sinn wie wir es machen? Was haben unsere Kunden davon, wie wir etwas machen?\u201d.<\/p>\n<p>Und Analysieren m\u00fcssen wir heute ja sowieso alles: Daten, Informationen, Menschen, uns selbst. Als Ethnologe lernt man finde ich sehr gut, wie man aus Informationen wirklich brauchbares Wissen macht, bzw. welches Wissen f\u00fcr Menschen wirklich Relevanz f\u00fcr ihren Alltag erzeugt.<\/p>\n<p>Alle drei F\u00e4higkeiten zusammen sind keine schlechte Vorraussetzung, um in einer zunehmend komplexen Welt einigerma\u00dfen den \u00dcberblick zu behalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1915 aligncenter\" alt=\"Unknown-1\" src=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Unknown-1.jpeg\" width=\"355\" height=\"236\" srcset=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Unknown-1.jpeg 355w, https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Unknown-1-300x199.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 355px) 100vw, 355px\" \/><\/p>\n<p><strong>Jochen: <em><strong>The<\/strong>ma \u201eBierbrauen\u201c\u200a\u2014\u200aDu hast mal einen <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/rene-kaufmann\/craft-beer-innovation_b_4816228.html\" target=\"_blank\">sch\u00f6nen Artikel <\/a>dr\u00fcber geschrieben, wie <a href=\"http:\/\/www.hopfenkind.de\/\" target=\"_blank\">Bier brauen<\/a> und Design Thinking zusammenh\u00e4ngt. Erz\u00e4hl doch mal:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ren\u00e9: Ich habe die zentralen Schritte des Design Thinking\u200a\u2014\u200aBeobachten&amp; Verstehen, Ideenfindung, Prototyping und Testing\u200a\u2014\u200amit dem Prozess des Bierbrauens verglichen. Also nicht das industrielle Brauen von Bier, sondern das handwerklich-kreative Bierbrauen, das gerade eine Rennaissance in der sogenannten Craftbeer-Bewegung erf\u00e4hrt. Da geht es darum, individuelle Biere mit hohem Anspruch an Qualit\u00e4t und Braukunst herzustellen.<br \/>\nDas Vorgehen entspricht im Grunde genau dem Design-Thinking-Ansatz. Man sucht nach Inspiration durch Rezeptrecherche oder fragt Bierkonsumenten nach ihren Vorlieben. Man entwickelt ein individuelles Rezept, experimentiert mit neuen Hopfensorten und macht eine Reihe von Testsuden, um zum perfekten Ergebnis zu kommen, das man dann \u201cimplementiert\u201d. Eigentlich eine klassisch iterative Herangehensweise.<\/p>\n<p><strong>Jochen: <em><strong>Ich k<\/strong>enne Dich als neugierigen und offen Menschen\u200a\u2014\u200ahat das auch mit Deinem Hintergrund als Ethnologe zu tun?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ren\u00e9: Da gibt es sicher gewisse Wechselwirkungen zwischen Pers\u00f6nlichkeit und akademischem Hintergrund. Man muss schon neugierig und offen sein, um so etwas zu studieren. Ethnologie und Religionswissenschaften waren schon immer sehr stark interdisziplin\u00e4r angelegte F\u00e4cher. W\u00e4hrend dem Studium liest man Soziologen, Philosophen, \u00d6konomen bis hin zu Neurobiologen oder Medizinern. Dadurch versteht man Menschen und kulturelle Ph\u00e4nomene in seiner Ganzheit, bzw. wird bef\u00e4higt, Muster zu erkennen und Erkl\u00e4rungen mit einander zu verkn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Andererseits sind Neugier und Offenheit Teil meiner Pers\u00f6nlichkeit. Meine Oma wurde im ehemaligen Deutsch-S\u00fcdwest-Afrika geboren und ich lauschte schon als Kind wie gebannt ihren Kindheitserinnerungen an das Leben in einer fremden, fernen Kultur. In meiner Jugend in den 1990ern war ich dann in der Punk- und Hardcoreszene aktiv. Die war damals ganz stark gepr\u00e4gt von Themen wie Toleranz, Community und einem kritischen Hinterfragen von Gesellschaft oder Macht. Da ging es um gegenseitigen Respekt, ausprobieren, \u00fcber den Tellerrand schauen, neue Leute kennenlernen, andere Meinungen anh\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong><em>Jochen: Wie geht der Ethnologe durch die Welt? Was gibt es f\u00fcr ihn in einem St\u00e4dtchen wie Heidelberg noch zu entdecken?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ren\u00e9: Der Ethnologe geht mit wachen Augen durch die Welt. Er beobachtet gerne was Menschen machen und warum sie etwas so oder so machen. Er lernt gerne neue Menschen und Dinge kennen. Er ist offen f\u00fcr Ver\u00e4nderung statt sie als Gefahr zu sehen. Und der Ethnologe h\u00f6rt nie auf zu fragen. Eigentlich ist man ein bi\u00dfchen wie ein Kind.<\/p>\n<p>In Heidelberg gibt es einiges zu entdecken. Hier werden gerade riesige Konversionsfl\u00e4chen frei und ich bin wahnsinnig gespannt, wie die Stadt und ihre B\u00fcrger diese Fl\u00e4chen entwickeln und bespielen werden. Und ich pers\u00f6nlich merke, das junge Menschen wieder hierbleiben anstatt nach Berlin oder Hamburg zu gehen, weil sich in der Kunst-, Kultur- und Kreativszene etwas tut in Heidelberg und Mannheim. Leider ist vor allem Heidelberg aber auch sehr ges\u00e4ttigt und neue Dinge haben es nicht immer ganz leicht.<\/p>\n<p><strong>Jochen: <em><strong>Was<\/strong> kann der Ethnologe vom Design Thinker lernen? Uns was umgekehrt?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ren\u00e9: Am meisten kann der Ethnologe lernen, seine Methoden anwendungs- und praxisorientierter zu verkaufen. Die meisten Ethnologen sind n\u00e4mlich in Sachen Selbstvermarktung sehr mies obwohl viele ihrer F\u00e4higkeiten und Methoden und F\u00e4higkeiten in der Wirtschaft sehr gefragt sind. Design Thinking ist gerade ein sehr gefragtes Instrument in Unternehmen, um Probleme kreativ zu l\u00f6sen. Ich kenne aber komischerweise fast keine Ethnologen, die in dem Bereich in Agenturen oder Unternehmen arbeiten und ihre Kompetenzen monetarisieren.<\/p>\n<p>Der Design Thinker kann etwas \u00fcber die wissenschaftlichen Fundamente von Kultur, Verstehen und Empathie lernen. Wir reden als Berater oder Trainer ja st\u00e4ndig von Begriffen wie Kultur, Kreativit\u00e4t oder Innovation. Aber kaum einer fragt sich, was diese Begriffe im Jahr 2014 eigentlich bedeuten. Klar, es geht darum, Unternehmen kreativ oder innovativ zu machen, aber dazu lohnt sich sicher auch mal ein Blick in die Kulturgeschichte dieser Begriffe. Ich lese zum Beispiel gerade ein Buch des franz\u00f6sischen Soziologen Marcel Mauss \u00fcber das Thema Reziprozit\u00e4t und Tausch. Das ist von 1925 und erkl\u00e4rt den aktuellen Trend der Sharing Economy besser als jedes aktuelle Sachbuch dazu.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Jochen: <em>Was sind Deine n\u00e4chsten Pl\u00e4ne? Oder macht der Held mal Pause?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ren\u00e9: Die <a href=\"http:\/\/heldenpause.de\/\" target=\"_blank\">Heldenpause<\/a> macht gerade etwas Winterpause. Wir wollen die Limo im Fr\u00fchjahr 2015 mit neuem Schwung vorantreiben, um Heldenpause jenseits von Heidelberg bekannter zu machen. Das ist bisher ein \u201cProjekt der Leidenschaft\u201d, mit dem wir kein Geld verdienen. Deshalb k\u00fcmmere ich mich gerade vor allem um neue Kunden und Projekte f\u00fcr meine Agentur coalisten.<\/p>\n<p>Und wirklich ganz, ganz aktuell arbeite ich an der Idee f\u00fcr ein Social Startup. Dabei geht es um eine App, die man benutzen kann, um sich bei jemandem zu entschuldigen und gleichzeitig einen kleinen Geldbetrag an eine gute Sache spendet. Da schlie\u00dft sich der Kreis, denn diese Idee bringt hoffentlich Leidenschaft, Experimentierfreude und Profit im positiven Sinne zusammen.<\/p>\n<p><strong>Jochen: Da w\u00fcnsche ich viel Erfolg und bedanke mich recht herzlich f\u00fcr unser Gespr\u00e4ch (und freue mich schon auf unser n\u00e4chstes gemeinsames Mittagessen im Tati!).<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ren\u00e9 Kaufmann ist 1978 im badischen Bruchsal geboren und hat in Berlin und Heidelberg Ethnologie studiert. W\u00e4hrend andere eine beruflicheKarriere in einem einzigen Feld einschlagen, gibt sich der 36-J\u00e4hrige gleich drei Berufen und Berufungen hin: Er f\u00fchrt nicht nur eine Innovationsberatung, sondern ist gleichzeitig Limonadenhersteller und Bierbrauer.\u00a0 W\u00e4hrend des Studiums f\u00fchrt ihn eine ethnologische Feldforschung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1906,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[85],"tags":[27,104,61,105,48],"class_list":["post-1902","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jochen-trifft","tag-design-thinking","tag-ethnologie","tag-interview","tag-jochen-tr","tag-startup"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.jochenguertler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1902","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.jochenguertler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.jochenguertler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jochenguertler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jochenguertler.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1902"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.jochenguertler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1902\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jochenguertler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1906"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.jochenguertler.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1902"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jochenguertler.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1902"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jochenguertler.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1902"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}