{"id":2053,"date":"2015-03-10T18:17:08","date_gmt":"2015-03-10T17:17:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jochenguertler.de\/?p=2053"},"modified":"2015-03-10T18:17:08","modified_gmt":"2015-03-10T17:17:08","slug":"ein-schulhof-zum-wohlfuehlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jochenguertler.de\/?p=2053","title":{"rendered":"Ein Schulhof zum Wohlf\u00fchlen"},"content":{"rendered":"<p>Zusammen mit der <a href=\"http:\/\/www.hopp-foundation.de\/\" target=\"_blank\">hopp foundation <\/a>hatte ich am letzten Samstag das Vergn\u00fcgen einmal in ganz ungewohnten Gefilden auf die Suche nach innovativen und vor allem nutzer-zentrierten L\u00f6sungen zugehen.<\/p>\n<p>Denn mein Arbeitsplatz war kein &#8222;creative space&#8220; in einem Unternehmen sondern das <a href=\"http:\/\/www.ohgw.de\/\" target=\"_blank\">Ottheinrich Gymnasium <\/a>in Wiesloch. In insgesamt 4 Teams, die sowohl aus Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern aus verschiedenen Alterstufen als auch aus LehrerInnnen und Eltern bestanden, haben wir n\u00e4mlich an dem Tag an der Frage gearbeitet, wie der zuk\u00fcnftige Schulhof gestaltet sein muss, damit sich Sch\u00fcler und Lehrer gleichermassen wohlf\u00fchlen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Bildschirmfoto-2015-03-09-um-13.50.46.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-2059\" src=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Bildschirmfoto-2015-03-09-um-13.50.46.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2015-03-09 um 13.50.46\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p>Da dies das erste Mal war, dass ich mit Kindern und Jugendlichen &#8222;design gethinkt&#8220; habe, war ich sehr gespannt auf den Tag. Und ich habe viel gelernt:<\/p>\n<ul>\n<li>Gemischte Teams aus Kindern und Erwachsenen macht richtig viel Spass und jeder hat denke ich vom anderen gelernt. Die Erwachsenen haben gestaunt, wie scheinbar m\u00fchelos die vor allem j\u00fcngsten Teammitglieder aus der 6.Klasse viele wilden und verr\u00fcckten Ideen bei der Ideenfindung gefunden haben. Die &#8222;Kids&#8220; waren andereseits froh, bei dem einen oder anderen Schritt, bei dem es ums Strukturieren und Analysierne ging, den Blick und die Hilfe der Erwachsenen dabei zu haben.<\/li>\n<li>Experten sind auch prima in ein Team zu integrieren, wenn man\u00b4s richtig macht. Wir hatten einen sehr erfahrenen Architekten in einem der Teams, der\u00a0 seine Expertise einbringen konnte, ohne den Rahmen und das Denken dabei zu &#8222;eng&#8220; zu halten. Vor allem beim Prototyping war die Kombination super-produktiv, denn der Architekt hat &#8222;schnell mal&#8220; eine ersten Entwurf f\u00fcrs Gesamtgel\u00e4nde erstellt, w\u00e4hren die Sch\u00fcler mit zahlreichen Prototypen und Modellen einzelen Aspekte des zuk\u00fcnftigen Schulhofes gestaltet haben.<\/li>\n<li>Die eine oder andere Terminolgie muss ich \u00fcberdenken. Kein 6-Kl\u00e4sser redet von &#8222;Innovation&#8220; oder &#8222;Emphatie&#8220;. Andererseits verstehe sie sofort, wenn ich von den &#8222;Apps&#8220; auf dem Handy rede, die eben nicht alle &#8222;cool&#8220;.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei der Frage, wie denn nun der &#8222;ideale&#8220; Schulhof aussieht, war eine grosse Erkentniss die, dass es nicht nur darum geht, wie der Schulhof f\u00fcr den einzelen Sch\u00fcler ein Ort zum Wohlf\u00fchlen wird, sondern vielmehr darum, wie das f\u00fcr die insgesamt 1300 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler geschehen kann. Das sind n\u00e4mlich dann fast ebensoviele Fahrr\u00e4der, die geparkt sein wollen, und die 3 Tischtennisplatten f\u00fcrs geliebte &#8222;Tischballtischtennis&#8220; sind eben auch immer schnell vergeben bzw. reserviert (&#8222;durch die gr\u00f6sseren Sch\u00fcler&#8220;, wie mir Lasse erz\u00e4hlt hat).<\/p>\n<p>Naheliegend also, die Fahrradunterbringung gleich zu integrieren und am Besten so, dass dabei auch der Wunsch nach mehr Farbe, Raum zum Malen und kreativ sein und mehr Rasenfl\u00e4chen ber\u00fccksichtig wird. Wie gut, dass unser Architekt da sofort den groben Plan im Kopf hatte!<\/p>\n<p><strong>Alles in allem war das ein sehr unterhaltsamer und lehrreicher Tag f\u00fcr alle Beteiligten und ich freue mich auf die n\u00e4chsten Schritte und noch mehr Arbeit mit denjenigen, die wissen, wie man kreativ ist: mit Kinder! \ud83d\ude09<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Bildschirmfoto-2015-03-09-um-13.59.39.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-2063\" src=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Bildschirmfoto-2015-03-09-um-13.59.39.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2015-03-09 um 13.59.39\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammen mit der hopp foundation hatte ich am letzten Samstag das Vergn\u00fcgen einmal in ganz ungewohnten Gefilden auf die Suche nach innovativen und vor allem nutzer-zentrierten L\u00f6sungen zugehen. 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