{"id":2261,"date":"2015-12-11T14:47:05","date_gmt":"2015-12-11T13:47:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jochenguertler.de\/?p=2261"},"modified":"2015-12-11T15:32:15","modified_gmt":"2015-12-11T14:32:15","slug":"sonnenbaden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jochenguertler.de\/?p=2261","title":{"rendered":"Sonnenbaden"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/SoluKhumbu2015-122.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2264\" src=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/SoluKhumbu2015-122.jpg\" alt=\"SoluKhumbu2015-122\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ruhetag! Das hei\u00dft auf fast 4800 Meter vor allem: sp\u00e4tes Fr\u00fchst\u00fcck, kein Zeitdruck und ein intensives Sonnenbad auf der bestens daf\u00fcr geeigneten Terrasse unserer Lodge. Mein Blick schweift immer wieder zur sonnenbeschienenen Ama Dablam, die sich links vor uns so imposant zeigt. Es gibt wahrlich schlechter Orte um die Akkus aufzuladen.<\/p>\n<p>Ohne Sonne wird es aber schnell eisig kalt, so dass die Badehose und die Bikinis heute m Rucksack bleiben.<\/p>\n<p>Besonders in der Nacht wird es auf dieser H\u00f6he sehr frostig. So frostig, dass heute sogar mein Nasenspay eingefroren ist. Nach ein paar Minuten im w\u00e4rmenden Schlafsack ist es wieder einsatzbereit und befreit meine Nase wieder.<\/p>\n<p>Die K\u00e4lte in den Zimmern f\u00fchrt dazu, dass alles, was ich am Morgen anziehen m\u00f6chte, irgendwie warm gehalten werden muss. Meine Wandersocken, das Halstuch, das mir Ellen zum Geburtstag geschenkt hat, das interessant-duftende Wandershirt, mein Fleece\u2013 alles kommt in den Schlafsack, den ich auch deswegen eine Nummer gr\u00f6sser in XL gekauft habe. Meine Wanderhose kommt aber unter den Schlafsack, bleibt dort aber genauso warm und trocken.<\/p>\n<p>Dazu dann die Akkus, die sich bei der K\u00e4lte sofort entladen w\u00fcrden, und fertig ist die allabendliche Schlafsackmischung.<\/p>\n<p>Gerade setzt sich Dipar nehme mich, einer der Tr\u00e4ger, die mich immer anstrahlen, aber leider klein Wort Englisch sprechen. So strahle ich zur\u00fcck und wir genie\u00dfen Beide das sonnige Nixtun.<\/p>\n<p>Die Tr\u00e4ger, aber auch Pradap und Lawang sind bei aller Freundlichkeit doch auch sehr gerne unter sich und setzten sich beim Essen beispielsweise immer separat. Ich frage mich oft, was sie wohl von uns denken? Sind wir gerngesehene G\u00e4ste, ergiebige Einnahmequelle oder n\u00f6tiges \u00dcbel? Wohl eine Mischung von allem, ich f\u00fchle mich aber den Nepalesi wie schon w\u00e4hrend der Annapurna-Umrundung sehr verbunden und bedauere es sehr, dass es wegen der Sprachbarriere kaum echte Unterhaltungen geben kann.<\/p>\n<p>Markus stellt uns am Nachmittag den Plan f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Tage vor. Zuerst geht es am n\u00e4chsten Tag zum Island Peak Base Camp, das Pradap und Helfer vorher schon aufgebaut haben werden. Dann d\u00fcrfen wir eine kurze Nacht im Zelt verbringen und dann geht es fr\u00fch am Morgen los in Richtung Island Peak.<\/p>\n<p>Wir packen unsere zus\u00e4tzliche Ausr\u00fcstung zusammen: Helm, Klettergurt, Karabiner und Steigeisen. Den Eispickel brauche ich aber doch nicht, weil Markus andere Pl\u00e4ne hat. Mal sehen, ob ich den dann als Erinnerung im Keller einlagern werde oder doch eher gewinnbringend auf e-Bay an den interessierten Wanderer bringen kann.<\/p>\n<p>Ellen hat Heimweh, was ich gut nachvollziehen kann. Ich sp\u00fcre auch ein gro\u00dfes UND in mir. Ich finde Nepal wundersch\u00f6n und die ganze Reise eine einmalige und tolle Erfahrung. UND: Ich freue mich sehr auf Zuhause in einer Woche.<\/p>\n<p>Mein Nasenspray wird dann eher seltener gefrieren, bis dahin packe ich es einfach in meinen Schlafsackwarmhalter.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt, hier die <em>feature list<\/em> der vielen Lodges, die wir auf unserer Tour besucht haben, und die mal mehr, mal weniger der Realit\u00e4t entsprechen:<\/p>\n<ul>\n<li><em>warm, cosy dining room<\/em><\/li>\n<li><em>clean, comfortable single and double rooms<\/em><\/li>\n<li><em>hot shower<\/em><\/li>\n<li><em>fresh, handmade organic food<\/em><\/li>\n<li><em>guide and porter service<\/em><\/li>\n<li><em>wifi<\/em><\/li>\n<li><em>helicopter service<\/em><\/li>\n<li><em>cookies, coke, beer, snickers and chips <\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Und auch bei den Namen entdecke ich gewissen sich widerholende Muster, denn wir sehen und besuchen etliche <em>Mountain View<\/em>, <em>Everest View<\/em>, <em>Nepal<\/em> oder <em>Sunshine<\/em> Lodges oder beliebige Kombinationen davon: ich er\u00f6ffne sp\u00e4ter mal die <em>Everest Mountain Sunshine View Lodge.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6><a href=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bilder-GESAMT-Markus-AMON.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2263\" src=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bilder-GESAMT-Markus-AMON.jpg\" alt=\"Bilder GESAMT Markus AMON\" \/><\/a>Bilder von Markus Amon (www.markus-amon.at)<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ruhetag! 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