{"id":438,"date":"2011-08-13T14:35:07","date_gmt":"2011-08-13T13:35:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jochenguertler.de\/?p=438"},"modified":"2011-09-08T01:13:44","modified_gmt":"2011-09-08T00:13:44","slug":"vom-therapeutentsein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jochenguertler.de\/?p=438","title":{"rendered":"Vom Therapeutentsein"},"content":{"rendered":"<p><strong>Was macht einen Gestalttherapeuten zu einem Gestalttherapeuten?<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/Pearls.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-440\" src=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/Pearls.gif\" alt=\"\" width=\"202\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/Pearls.gif 253w, https:\/\/www.jochenguertler.de\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/Pearls-132x150.gif 132w\" sizes=\"auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/><\/a>Fritz Perls<\/strong> hat die folgende &#8222;Definition&#8220; formuliert: <em><\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;Ich akzeptiere niemand als kompetenten Gestalttherapeuten, solange er noch &#8218;Techniken&#8216; ben\u00fctzt. Wenn er seinen eigenen Stil gefunden hat, wenn er sich selbst ins Spiel bringen kann und den Modus (oder die Technik), die die Situation verlangt, nicht der Eingebung des Augenblick folgend erfindet, ist er kein Gestalttherapeut.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Eine f\u00fcr mich sehr stimmige Definition ist die folgende:<\/p>\n<p><em>&#8222;Er (der Therapeut) betrachtet sich auch nicht als zust\u00e4ndig f\u00fcr die Befriedigung der Bed\u00fcrfnisse seiner Klientin oder seines Klienten. Er kommt daher nicht in die Gefahr, Helfer, Antreiber, Bremser, Prediger, Bewerter, Besserwisser oder trickreicher Psychotechniker zu werden. Er interessiert sich vielmehr daf\u00fcr, wie sein Klient es schafft, seine Bed\u00fcrfnisse nicht zu befriedigen, und unterst\u00fctzt ihn mit seiner ganzen Kompetenz dabei, im Verlaufe seiner Prozesse seine eigenen Wege und seine eigenen L\u00f6sungen zu entdecken.&#8220; <\/em><\/p>\n<p>Und weiter:<em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;Ein Therapeut, der so arbeitet, braucht keine Regeln, Techniken oder gar Tricks. Es ist, der er ist, und folgt dem, was von Moment zu Moment geschieht, ohne sich zu verzetteln. Er hilft, ohne Helfer zu sein; er sich sich seiner selbsr sicher ohne Arroganz; er konfrontiert, ohne hart zu werden; er ist f\u00fcrsorglich, ohne Sorgen seines Klienten zu \u00fcbernehmen; er ist pr\u00e4sent ohne Aufdringlichkeit; er ist ernsthaft, ohne seinen Humor zu verlieren; er ist liebevoll, ohne sich pers\u00f6nlich zu verwickeln; er lacht, ohne seinen Klienten auszulachen; er ist ber\u00fchtbar, ohne seine Grenzen aufzugeben&#8220; &#8211; <a href=\"http:\/\/www.gestalt.de\/staemmler_veraenderung.html\" target=\"_blank\">Frank-M.\u00a0 St\u00e4mmler<\/a><\/em><a href=\"http:\/\/www.gestalt.de\/staemmler_veraenderung.html\" target=\"_blank\"> &amp; Werner Bock<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was macht einen Gestalttherapeuten zu einem Gestalttherapeuten? Fritz Perls hat die folgende &#8222;Definition&#8220; formuliert: &#8222;Ich akzeptiere niemand als kompetenten Gestalttherapeuten, solange er noch &#8218;Techniken&#8216; ben\u00fctzt. 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