Gepostet im Februar, 2015

redesign YOU: Das eigene Glück finden und gestalten

Gepostet von am Februar 17, 2015 in Blog | Keine Kommentare

Ich freue mich sehr auf ein neues Workshop-Format, das ich zusammen mit der Glücksministerin Gina Schöler entwickle und durchführe. Warum nicht sein eigenes Glück selbst in die Hand nehmen und gestalten?

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REDESIGN YOU – DAS EIGENE GLÜCK FINDEN UND GESTALTEN

Wofür brennst du? Was bringt dein Herz zum Singen? Wie möchtest du deine Zeit nutzen und womit dein Leben verbringen? Welchen Weg möchtest du gehen? Was sind deine Träume, Wünsche, Bedürfnisse und Sehnsüchte? Welche Fähigkeiten, Talente und Stärken hast du? Und was hindert dich daran, glücklich zu sein? Was kannst und willst du anpacken, ändern oder ausprobieren?

WIE WILLST DU LEBEN UND WAS MACHT DICH GLÜCKLICH?

Redesign YOU – Dieses Seminar bietet dir Raum für deine Fragen. Mit Aktionen und Aufgaben, die dich, deinen Körper, Herz und Geist aktiv miteinbeziehen, um sich deinen Antworten, Werten und Visionen zu nähern. Wir arbeiten mit viel Spaß und Interaktion daran, vom passivem Erdulder und strikten Planer zum optimistischen und glücklichen Gestalter des Lebens zu werden.

Dieser Workshop hat zum Ziel, sich als ganzen Menschen wahrzunehmen, Stärken zu finden und Schwächen akzeptieren zu können.

MIT HERZ, HAND UND VERSTAND

Wir arbeiten mit Methoden aus dem Design Thinking, dem systemischen Arbeiten, der humanistischen Psychologie und der Gestaltarbeit. Wir arbeiten künstlerisch-kreativ, binden Körper, Herz und Verstand ein und lassen Raum für Aktion, Bewegung, echte Begegnung und Stille.

Beim Design Thinking steht das Tun immer über der Theorie.
Es öffnet den Raum für neue Perspektiven und oft überraschende Antworten, bietet eine Spielwiese, auf der man alles, gerne auch im wahrsten Sinne des Wortes, auf den Kopf stellen kann – sich selbst und das bisherige Denken und Handeln.
Design Thinking schärft den Blick auf die Welt um uns herum und fördert und fordert kreatives Arbeiten, Ausprobieren und eine schrittweise Annährung an Lösungen, bei denen der Mensch im Vordergrund steht. Diese Herangehensweise lädt zum stetigen Lernen und Experimentieren ein und weckt eine erstaunliche Neugierde und Begeisterung auf Neues.
Und genau dieser neugierige Blick auf sich selbst und die Welt ist essentiell für eine positive Entwicklung in uns und unserer Gesellschaft.

KREATIVER PERSPEKTIVENWECHSEL

Wir bieten mit diesem Seminar außergewöhnliche Herangehensweisen an, genau dies in Angriff zu nehmen und mit Leichtigkeit, Achtsamkeit, Aktion, Humor und Freude das persönliche Glück greifbar und erlebbar zu machen. Es geht darum, die tägliche Herausforderung mit Bravour und Spaß zu meistern, sein eigenes Leben so zu gestalten, dass es den persönlichen Bedürfnissen, Möglichkeiten und Werten entspricht.

Was du brauchst, ist eine Portion Mut, Neugierde und Offenheit, du solltest gerne auspro- bieren, deine Grenzen ausloten wollen, Entscheidungen in Frage stellen, alte Muster beiseite legen, adaptieren und neu ansetzen.
Lass uns gemeinsam dieses bunte Experiment mit offenem Ausgang wagen – Hinein in ein Abenteuer des Alltags!

JETZT MITMACHEN UND DIESES EXPERIMENT STARTEN

Das Seminar findet in einem kleinen und persönlichen Rahmen von ca. 15–20 Teilnehmern statt. Jeder bringt ein, was ihm am Herzen liegt, was er herausfinden und preisgeben möchte. Bitte bring eine Kernfrage oder ein Problem mit, was dich beschäftigt und dessen Antwort bzw. Lösung du dich spielerisch nähern möchtest.

Du möchtest mitmachen oder hast Fragen? Dann melde dich und informiere dich über die nächsten Termine in deiner Umgebung! Schicke uns jetzt eine >> Mail

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„Design Thinking ist wie ein Besuch beim Optiker“

Gepostet von am Februar 10, 2015 in Jochen trifft ... | Keine Kommentare

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Der Design Thinking Coach Ferdinand Grah ist ein Kind des Ruhrgebiets und inspiriert von der stetigen Neuerfindung dieser Region. Er fand früh seine Leidenschaft zur Kreativität und Innovation. Dies spiegelte sich u.a. in seiner Tätigkeit als Kabarettist und Musiker wieder. Er hat insgesamt 4 Bühnenprogramme geschrieben, so dass Storytelling, kreatives Schreiben, Improvisation und Spontanität absolut keine Fremdwörter für ihn sind.

Ach ja, und die typischen Eigenschaften des “Ruhrpöttler” besitzt er natürlich auch. Er trägt sein Herz am rechten Fleck, ist direkt, mit beiden Beinen auf dem Boden und ein klein wenig verliebt in diesen Dortmunder Fußballverein.

In seiner beruflichen Tätigkeit als Senior Expert, in den Bereichen  Produkt-, Prozess- und Service Design, war er u.a. bei IBM und Porsche beschäftigt und hat mit über 18 Berufsjahren ein breites Spektrum an Erfahrungen gesammelt.

Ferdinand Grah ist Absolvent des Professional Education Program der HPI School of Design Thinking in Potsdam, einem Schwesterinstitut der d.school in Stanford, sowie Absolvent der Porsche Akademie zum Thema Lean Management und schlanke Produktentstehung.

Daneben verfügt er über ein ausgeprägtes Netzwerk zu Design Thinkern und Lean Experten in der ganzen Welt. Auf Symposien und Veranstaltungen spricht er regelmäßig  zu den Themen Innovation, Design Thinking, Lean Thinking und Kreativität.

…und wenn er mal nicht über neue Ideen redet, liebt er drei Dinge: Seine Familie, Jazz und Bücher.

 

Jochen: Hi Ferdi, vielen Dank, dass Du Dir ein wenig Zeit nimmst für ein paar Fragen von mir. Da ich weiss, wofür Dein Fussballherz schlägt, liegt die erste Frage auf der Hand: was ist mit Deinem BVB los?

Ferdi:  Also da sag ich nur “Fail early and often”, wobei die Betonung ganz klar auf  “often” liegt! Bloss nicht nervös werden!

Jochen:  Kann da vielleicht Design Thinking helfen?

Ferdi: Ja natürlich, alleine die Erkenntnis, dass man aus den Fehler lernt. Wobei mir wichtig ist, dass die Betonung darauf liegt, AUCH aus Fehlern zu lernen, da man immer natürlich auch aus den Dingen lernt, die man richtig gemacht hat. Hier hilft mir immer das Feedback Grid  (“I like, I wish, Ideas, Questions) Aber auch das nicht zu schnell Aufgeben ist hier sicherlich eine Hilfe, Geduld haben und immer wieder iterieren, ausprobieren, lernen und reflektieren.

Jochen: Wobei kann denn Design Thinking grundsätzlich helfen?

Ferdi: Bei ganz vielen Dingen finde ich. Für mich ist das eine Art Struktur oder Leitplanke, in der ich mich austoben kann mit meiner Kreativität. Dinge einfach zu tun und nicht nur darüber zu sprechen. Design Thinking hilft hier zu lernen und Dinge anders zu sehen. Für mich ist Design Thinking wie ein Besuch beim Optiker, der mir eine neue Brille verpasst: Du siehst auf einmal Dinge, die du vorher nicht gesehen hast. Daher bedeutet für mich Design Thinking auch „Sehen lernen“. Design Thinking sollte man nicht nur auf den Output beschränken. Lerneffekte hast Du über den gesamten Prozess!

Jochen: Und warum stören dabei Krawatten?

Ferdi: Weil diese die Sauerstoffzufuhr zum Hirn einschnüren! Ich könnte jetzt noch etwas dazu sagen – aber weniger ist ja manchmal mehr – ich lasse das mal einfach so stehen.

Jochen: Du bist Design Thinker UND Lean Thinker. Wie passt das eine mit dem anderen zusammen?

Ferdi: Weniger ist mehr, Dinge zu vereinfachen, zu verschlanken ist im Lean Management sehr wichtig. Dies spielt auch im Design eine wichtige Rolle. Auch das Hinterfragen, so kommt z.B. die Methode 5 Whys aus dem Lean Management. Die verwende ich und andere auch im Design Thinking in der Research Phase. Aber am meisten verbindet die beiden Mind Sets das „Just Do it“ bzw. das “Go and See”

Jochen:  Thema Kreativität: wie und wann und wo bist Du kreativ?

Ferdi: Beim Spazierengehen, beim Musik machen aber eigentlich immer und überall. Manchmal stehe ich sogar nachts auf und schreibe mir Ideen in mein kleines schwarzes Notizbüchlein.

Jochen: Kann man kreativ sein Deiner Meinung nach lernen?

Ferdi: Ja, kann man schon, wobei ich sagen muss, dass ich mich mit dem „ja das kann jeder“ schwer tue, da man auch bestimmte Eigenschaften braucht, wie Empathie, neugierig sein, über den Tellerrand blicken, usw. Diese Eigenschaften hat nicht jeder, so dass ich sagen würde, lernen kann es jeder aber jeder ist dann nicht auf dem gleichen kreativen Level.

Jochen: Und warum haben wir das verlernt?

Ferdi: Wir haben verlernt miteinander zu kommunizieren, ich meine hier miteinander zu sprechen. Mein Jahrgang wird sich wahrscheinlich noch daran erinnern an dieses „miteinander Reden“. Unsere Gesellschaft heute ist hektisch und die Kommunikation findet meistens über Social Media statt und verrückte Dinge zu tun oder auszuprobieren hat keinen Platz.

Jochen: Du machst ja auch Musik –  was kann der Musiker lernen vom Design Thinker? Und umgekehrt?

Ferdi: Um Brad Mehldau zu zitieren: “Im Akt des Versuchens liegt eine wunderbare, starke Erfahrung des Ausdrucks”

Jochen: Letzte Frage: wie geht es aus mit dem BVB? Abstieg oder Champions League? 

Ferdi: Nächste Frage bitte! – Natürlich Champions League!

„Anyone can make the simple complicated. Creativity is making the complicated simple.“
 – Charles Mingus 

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