Design Thinking your Career

In jedem Abschied steckt ja auch ein Wiedersehen, und daher habe ich mich besonders darüber gefreut, Anfang Juli zum ersten Mal nach meinem Abschied bei der SAP wieder dortthin zurückzukehren – zumindest virtuell.

Auf Einladung von Kathrin Heyd und Isabelle Paul habe ich im Rahmen der SAP ACADEMY FOR ENGINEERING ein wenig über meinen Werdegang vom schüchteren Entwickler zum vielgereisten Coach und Facilitator erzählt und die wohl meist noch recht junge Kolleginnen und Kollegen dazu motiviert ihre Karriere ganz im Sinne eines Design Thinkers selbst in die Hand zu nehmen.

Ich habe mich sehr über viel positive Resonanz und eine lebhafte Diskussion nach meiner Vortrag gefreut.

Alles in allem ein wunderbares Wiedersehen und ich freue mich auf weitere Gelegenheiten dazu.

https://sapvideoa35699dc5.hana.ondemand.com/?entry_id=0_s36w2981

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Ein Reisebericht nach 10 Jahren als Design Thinker

Vielen Dank an Bettina Maisch, die mich eingeladen hat, innerhalb der Siemens Design Thinking Community über ein paar meiner Erfahrungen und Erkenntnissen nach 10 Jahren als Design Thinker zu reden.

Unter dem Titel „Nur Australien fehlt mir noch“ habe ich daher über rote Hosen, Sofware für deutsche Segler, Design Thinking in Afrika, Gestalttherapie, Facilitation und Persönlichkeitsentwicklung mit Hilfe eines Boxers gesprochen. Und vor allem natürlich darüber, wie all das für mich zusammenpasst und was ich daraus gemacht habe.

Der Vortrag hat mir grossen Spass gemacht und als Schmackerl von Bettina gibt es hier nun den Vortrag (fast) live und in Farbe. Viel Vergnügen!

Nur Australien fehlt mir noch!

Als ich vor mittlerweile über 10 Jahren zum ersten Mal „Design Thinking“ gehört, erlebt und gemacht habe, hätte ich wohl nicht damit gerechnet, dass mich dieses Thema so intensiv beschäftigen wird, wie kaum ein anderes Thema dies in meinem bisherigen beruflichen (und vielleicht auch privaten) Kontext getan hat.

Design Thinking war für mich das richtige Thema zur richtigen Zeit, weil ich dabei meine Begeisterung an der Arbeit mit Menschen mit der Arbeit an Innovation und Kulturveränderung kombinieren konnte – und bis heute kann. Daher fiel es mir nicht allzu schwer, mich darauf auf so unterschiedliche Weise einzulassen.

Zu Beginn noch in der fast schon legendären roten Hose, damals wie heute mit einer gesunden Portion Aufregung und „Lampenfieber“ und nach wie vor und mehr denn je mit viel Spaß, Neugierde und Motivation für neue Themen, Formate und Ansätze. Und sehr gerne auch in Kombination mit „allem Anderen“ was mich interessiert wie beispielsweise Persönlichkeitsentwicklung, Gestaltarbeit, die Heldenreise oder Facilitation im ganz Allgemeinen.

Design Thinking ist für mich weit mehr als (Kreativ-) Methode oder Innovations-Methodik. Es beschreibt für mich vielmehr eine (Arbeits-) Kultur, in der das Miteinander im Fokus steht, die das Machen immer vor dem (Zer-) Reden sieht, in der es zu Beginn immer um die richtige Frage geht, bei der ich neugierig sein darf und soll und bei der „Unfertiges“ als ein essentieller Schritt zum „Fertigen“ gesehen wird.

In diesem Sinne habe ich beim Design Thinking und als Design Thinker auch viel über mich gelernt, bin an meinen Aufgaben gewachsen und habe mich mehr als einmal gefragt „was ich denn nun hier schon wieder tue“. Irgendwie ging es aber immer gut und wenn nicht gehört Scheitern und Lernen ja zum Design Thinking wie das sprichwörtliche Amen in der Kirche.

10 Jahre Erinnnerungen und Gelerntes

Ich habe in den letzten Wochen ein wenig in meinem Design-Thinking-Erinnerungsspeicher „gekruschtelt“ und ein paar Artikel, Geschichten und Erlebnisse gefunden, die ich in einem kleinen aber feinen Buch zusammengefasst habe.

Der Eine oder die Andere wird sich dabei vielleicht selbst entdecken, und ich finde es ganz wunderbar, wie viele tolle Menschen, KollegenInnen und Freunde ich beim Design Thinking um mich herumgehabt habe und immer noch habe. Danke dafür.

Bleibt eigentlich nur eine Frage: wann endlich geht es nach Down-Under? Denn bei all den mittlerweile sicherlich hunderten Design-Thinking-Formaten rund um die Welt und auf (fast) allen Kontinenten fiel mir auf:

„Nur Australien fehlt mir noch!“

Das Buch wird es in naher Zukunft auch bei Amazon geben, wer jetzt schon neugierig ist, kann sich gerne bei mir melden und ich schicke es für Euro 10 an alle interessierten Design Thinker und solche, die es noch werden wollen.

Ich komme gerne mal vorbei, um zu erzählen

Ich habe basierend auf dem Buch einen 2-stündigen interaktiven Vortrag zusammengestellt und freue mich über Einladungen. Zwischen 10 und 100 Teilnehmer, egal wo. Ich komme gerne und mache das auch „für umme“, solange mir die Reisekosten ersetzt werden.

Ich möchte in der zweiten Jahreshälfte gerne 5 Vorträge machen und bin gespannt, wo das sein wird. Meldet Euch bei Interesse, ich freue mich drauf!

Keynote auf der transHal 2014

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Im Rahmen der diesjährigen transHal 2014 hatte ich das Vergnügen vor ca. 150 Zuhörern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in meiner Keynote über Design Thinking zu erzählen und zu erläutern, wie Design Thinking als Herangehensweise und viel mehr noch als Arbeitskultur helfen kann, innovative Lösungen für komplexe Probleme zu finden.

Aufgelockert durch mehrere kleinere interaktive Übungen für das Auditorium war das eine sehr unterhaltsame Stunde.

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Das komplexe Problem einer zuverlässigen Zugverbindung, auch bei mehrmaligem Umsteigen, zu ermöglichen, war allerdings noch nicht ganz realisiert – vielleicht sollte die Deutsche Bahn auch einmal Design Thinking ausprobieren. Andererseits hatte ich dadurch auch endlich mal wieder richtiv viel Zeit für einen guten Krimi – so hat also wie immer alles zwei Seiten.

Freie Fahrt für die Innovation

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Man kann Bücher über Design Thinking lesen. Man kann über Design Thinking reden und diskutieren. Man kann sicherlich auch wunderbar und lange über Design Thinking nachdenken. Den besten Zugang zum Thema Design Thinking bekommt man aber aus meiner Sicht indem man es tut.

Daher stand mein Workshop im Rahmen der attempto Innovations-Manufaktur (aim) in München unter dem Motto „Design Thinking erleben“.

Um den Worten Taten folgen zu lassen, war der unterhaltsame und inspirierende Nachmittag in Aschheim bei der attempto GmbH & Co. KG erfüllt vom Tun und Erleben. Die gut 20 Vertreter der sieben teilnehmenden Unternehmen aus dem Banken- und Versicherungsumfeld übten sich im Visualisieren, im Spaghetti-Türme bauen, im Erfinden von Geschichten und vor allem im Finden und Gestalten einer Innovation in einer Stunde. Angereichert mit Beispielen aus der Praxis sowie der nötigen Theorie an der richtigen Stelle konnten die Teilnehmenden einen sehr guten Einblick erhalten, wie Design Thinking „tut“, wie es sich anfühlt und wie Design Thinking helfen kann, Teams und Organisationen agiler, kreativer und innovativer zu machen.

Der Nachmittag hat mir viel Spass gemacht und da die A8 sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückfahrt frei war, war das eine rundherum gelungene Veranstaltung.