redesign YOU retreat 2018

Über fünf Tage Dolce Vita mit nur positiven Nebenwirkungen

Einfach mal rumspinnen …

“Wie würde der ideale redesign YOU Workshop aussehen, den wir gemeinsam gestalten wollen, wenn wir uns das ganz frei aussuchen dürften?” Diese Frage haben Gina und ich uns irgendwann einmal im letzten Jahr gestellt und schnell waren ein paar für uns wesentliche Randbedingungen klar:

Wir würden gerne in einer wirklich schönen Umgebung arbeiten wollen. Mit viel Sonne am Himmel und drumherum viel Natur mit Weitblick zum Entspannen und Gedanken schweifen lassen. Gutes Essen und Trinken wäre auch wichtig, denn kreatives Schaffen kann bekanntlich viel Energie kosten. Die Teilnehmer sollten natürlich viel Platz und Möglichkeiten haben, um an ihren Fragen und Themen zu arbeiten — alleine, oder im Austausch mit anderen. Und: es sollten sich auch irgendwie nach Urlaub anfühlen, denn Arbeit die Spass macht, ist bekannermassen oft am produktivsten.

…. oder besser noch: einfach mal machen!

Das gute Essen, die Sonne, das Urlaubsgefühl und die damit verbundenen (Kindheits-) Erinnerungen haben uns dann im weiteren Gedankenreisen ziehmlich schnell nach Italien geführt, und wie so oft kam dann eines zum anderen: Gina kennt da jemanden, die jemanden kennt und eher wir uns versahen, hatten wir eine wunderschöne Villa in der Toscana gebucht, mit den veganders ein tolles Koch-Team am Start und das erste redesign YOU retreat war geboren.

Dolce Vita mit Nebenwirkungen

So kam es, dass wir Ende April neun neugierige und mutige Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Teilen Deuschlands, der Schweiz und aus Österreich in unserem toskanischen Landhaus mit Blick auf Montepulciano begrüssen konnte. Um zusammen an fünf Tagen an den unterschiedlichsten Fragestellungen und Gedanken rund um ein glücklicheres und erfüllteres Leben zu arbeiten — von einer persönlichen Neuorientierung nach einer langen Beziehung, über den schon (zu?) oft durchdachten Wunsch ins Ausland auszuwandern, der ganz profanen Frage nach mehr “Spass im Leben” bis hin zu Herausforderungen bei Geschäftsgründungen in ganz unterschiedlichen Branchen und Themenfeldern.

Sehr spielerisch kreativ mit Stift, Kleber, viel Farbe und Pappkarton. Mit viel Energie und Spass beim Tanzen oder Pantomine-Warmup. Sehr ruhig und entschleunigt bei der morgendlichen Mediation, beim Yoga, ausgedehnten Spaziergängen oder unzähligen kleineren und grösseren Gesprächsrunden.

Von “Warum bin ich hier?” über “Wer bin ich, und wenn ja wie viele?” und “Wie verrückt kann ich sein?” bis hin zum “Was sagen die anderen dazu?” haben wir uns auf die Spur gemacht, haben zusammen gelernt, gelacht, geweint und nachgedacht. Ürsprüngliche Fragestellungen verworfen, sich selbst neu erlebt, experimentiert, Visionen visualisiert und konkrete Schritte (mit sich selbst und anderen) vereinbart.

Und dabei mindestens genauso und mehrmals täglich das wunderbare italienische Soul-Food genossen.

Unser erstes redesign YOU retreat war eine wirklich schöne, lehrreiche und inspirierende Erfahrung für uns, und Gina und ich freuen uns heute schon auf eine Fortsetzung in 2019.

Workshop beim IB Ettlingen

Was früher die Zivis waren sind heute die BuFDis. Und zusammen mit etlichen FSJ´lern waren es dann fast 30 junge und junggebliebene Menschen – Jungs und Mädels –  mit denen ich an den letzten zwei Tagen beim Internationalen Bund (IB) in Bruchsal unter dem Motto „Anerkennen was ist – eine Einführung in die Gestalttherapie“ arbeiten durfte.

Neben ein wenig Theorie und der natürlich immer wieder gern gestellten Frage, was Gestalttherapie mit Gestaltung zu tun hat, ging es vor allem ums Wahrnehmen von mir selbst und mir in der Gruppe. Spürübungen, eine Phantasiereise zu Andreas Bourani´s „Wunder“, Diaden und Triaden und natürlich auch der grosse Renner (vor allem am zweiten Tag): jede Menge Fragen, die wie Küsse schmecken können.

Mir haben die zwei Tage viel Spass gemacht und ich habe offene, interessierte, auch motivierte und nette junge Erwachsene erlebt, die alle in ihrem Tempo auf dem Weg zum Erwachsensein sind.

Gestaltet wurde dann natürlich auch noch, denn manchmal sagt ein Bilder eben doch mehr als 1000 Worte.